Komm wir kaufen unsere Dorfkneipe

Wir haben es geschafft!
Die erforderliche Summe ist erreicht!

Dank intensiver Bemühungen durch das Orga-Team und nicht zuletzt Eurer unfassbaren Unterstützung ist es uns wirklich gelungen, das Geld für den Kauf unserer Dorfkneipe zusammenzubekommen!
Wir sind mächtig stolz auf Euch und überwältigt von solch großer Hilfsbereitschaft aus der gesamten Republik!

Wie geht es weiter?
Das könnt ihr hier nachlesen: So gehts weiter »
Wer sich unserem großartigen Projekt noch anschließen möchte, kann durch eine Anteilszeichnung Mitglied der Daruper Bürgergenossenschaft werden!

Konzept


Beschreibung der Ausgangslage

Bekanntermaßen möchten Marlies und Hubert Egbering in den Ruhestand treten und ihr Landgasthaus mit Saal verkaufen. Es besteht somit die große Gefahr, dass die letzte Gaststätte in Darup für immer ihre Türen schließt.

Dies würde einen herben Einschnitt für das Dorfleben bedeuten, denn ein zentraler Treffpunkt und Veranstaltungsort ginge unwiederbringlich verloren. Stammtische und Vereine hätten keinen Treffpunkt mehr. Die Laienspielschar „De Platte Trupp“ könnte ihre über die Grenzen Darups bekannten plattdeutschen Theaterstücke nicht mehr aufführen. Auch die Kolpingfamilie Darup hätte keinen Saal mehr, um ihr traditionelles Karnevalsfest zu feiern.

Familienfeste, Vereinsversammlungen und der Beerdigungskaffee: für nichts davon gäbe es mehr einen passenden Saal. Es droht also ganz konkret, dass Darup den gesellschaftlichen Mittelpunkt verliert!

Kurzum: Wir wollen unsere Dorfgaststätte erhalten. Gemeinsam können wir es schaffen!

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Idee für die Zukunft

Nach der Veranstaltung des Heimatvereins im Februar 2020 hat sich ein Initiativkreis mit Andreas Determann, Sarah Heimann, Markus Lewerich, Egbert Messing, Dirk Teichmann und Holger Zbick gefunden, der auslotete, ob und wie eine solche Fortführung der Gaststätte mit Saalbetrieb möglich ist. Nach einigen internen Terminen und Hinzuziehung von Vertretern der DEHOGA und eines Architekten wurde schnell klar, dass die Gaststätte nicht in Eigenregie sondern von einem geeigneten Pächter fortgeführt werden soll.

Die bestehende Daruper Bürgergenossenschaft soll als Rechtsträger für die Geschäfte genutzt werden und über die Genossenschaftsanteile sollen möglichst viele Daruperinnen und Daruper gewonnen werden, die in die Infrastruktur des Dorfes investieren und sich an dem Modell beteiligen. Denn nur so ist auch ein lebendiges Dorfleben langfristig gesichert.

Damit die Gaststätte für einen Pächter attraktiv ist, sind zum einen Investitionen u.a. im Sanitär- und Außenbereich (Biergarten), aber auch im Bereich der beiden Wohnungen erforderlich. Und trotzdem muss die Pacht moderat ausfallen, auch wenn die Pacht dafür reichen muss, die Finanzierungskosten zu decken. Entscheidend wird dabei also die Ermittlung eines realistischen und nachhaltigen Pachtbetrages sein.

Die konkrete Suche nach einem Pächter macht – auch coronabedingt – nach Auffassung des Initiativkreises erst Sinn, wenn die Wirtschaftlichkeit und die Anforderungen an die Finanzen positiv gegeben sind.

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Schritte auf dem Weg

Gelingen kann dies nur durch die Unterstützung möglichst vieler Daruperinnen und Daruper, aber auch durch Einwohner der benachbarten Orte. Unter dem Motto Was einer alleine nicht schafft, schaffen vielesollen die Unterstützer Geschäftsanteile von der bereits bestehenden Daruper Bürgergenossenschaft eG zeichnen und somit das benötigte Eigenkapital zum Kauf und zur Renovierung bereitstellen. Jeder ist dann in Höhe des gezeichneten Betrages an der Daruper Bürgergenossenschaft eG beteiligt. Da diese dann als Käufer der Gaststätte auftritt, ist jeder Zeichner indirekt Miteigentümer der Gaststätte.

In einem weiteren Schritt soll die Daruper Bürgergenossenschaft eG als Verpächter auftreten und mit den Einnahmen daraus soll eine wirtschaftliche Tragfähigkeit erreicht werden. Seit Sommer letzten Jahres sind Sarah Heimann und Markus Lewerich Vorstandsmitglieder der Bürgergenossenschaft.

Nach der vorgenommenen Investitionsrechnung wird für Kaufpreis, Verkehrskosten (Grunderwerbsteuer, Notar usw.), Renovierungskosten und Liquiditätsreserve ein Gesamtbetrag von rund 650.000 EUR benötigt. Unter Berücksichtigung eines Bankdarlehens von 150.000 EUR (bei Rückzahlung innerhalb von 20 Jahren beträgt die monatliche Belastung hierfür 750 EUR) muss somit durch die Ausgabe der Geschäftsanteile ein Betrag von 500.000 EUR zusammenkommen.

Wir haben einen Zeitraum für die Zeichnung der Geschäftsanteile von rund 8 Wochen bis zum 30.07.2021 vorgesehen und hoffen, dass Marlies und Hubert Egbering die Gaststätte trotz unserer Initiative nicht anderweitig verkaufen. Denn nach unseren Informationen sind zwei weitere Kaufinteressenten vorhanden, die die Gaststätte einer anderen Nutzung zuführen möchten.

Deshalb gilt umso mehr Komm, wir kaufen unsere Dorfkneipe. Mach mit!“

PS: Sofern die Daruper Bürgergenossenschaft eG die Gaststätte trotz ausreichender Unterstützung nicht kaufen kann, wäre das Projekt zu unserem großen Bedauern gescheitert. Die Anteilszeichnungen wären für diesen Fall hinfällig und entfalteten dann keine Verpflichtung zum tatsächlichen Beitritt zur Daruper Bürgergenossenschaft eG und zur Zahlung des gezeichneten Betrages.

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